Terrassenholz wirkt natürlich und warm
Dachterrassen, Terrassen am Haus oder im Garten gewinnen in vieler Hinsicht dadurch, wenn sie aus einheimischen oder tropischen Hölzern kontrollierter Herkunft bestehen. Holz ist nach wie vor einer der wichtigsten Rohstoffe zum Bauen, denn es verfügt über zahlreiche positive Materialeigenschaften. Es hat eine warme Optik, eine temperaturausgleichende Wirkung und bestimmte Hölzer müssen nicht einmal chemisch behandelt werden, um jahrzehntelang haltbar zu sein und dabei ihr attraktives Aussehen zu bewahren.
Auch wenn Holz einer der ältesten Baustoffe überhaupt ist, so wurde er für den Terrassenbau in Deutschland erst vor einigen Jahren entdeckt, konnte sich aber inzwischen durch vielfältige Vorzüge gegenüber anderen Materialien durchsetzen. Für den Terrassenbelag wird vielfach das indonesische Tropenholz Bangkirai verwendet, das für diesen Zweck besonders gut geeignet ist. Es ist stark ölhaltig und dadurch hoch resistent gegenüber Schädlingen und Umwelteinflüssen. Terrassendielen aus einheimischen Thermoholz, wie die so genannte Thermo-Buche, verfügen über eine ähnlich hohe Haltbarkeit wie solche aus Tropenhölzern. Bei Holzdielen aus Buche kommt es selten zur Splitterbildung, alle diejenigen, die gern barfuß über die angenehm warmen Dielen gehen, wissen diese besondere Eigenschaft sicher zu schätzen.
Gerade beim Terrassenbau sollte auf die Verwendung qualitativ hochwertigen Holzes geachtet werden, damit man viele Jahre Freude an der Terrasse hat. Qualität hat in der Regel ihren Preis, dennoch ist es möglich, für relativ wenig Geld gutes Terrassenholz zu bekommen. Ein Vergleich verschiedener Anbieter und fachkompetente Beratung können die Entscheidungsfindung, welche Holzart am besten für den jeweiligen Bedarf geeignet ist, sehr erleichtern. Auch über Folgekosten, wie die Behandlung der Hölzer, die bei einigen Holzarten mitunter erforderlich ist, müssen sich zukünftige Terrassenbesitzer im Klaren sein.