Gesunde Heizungen überzeugen mit angenehmer Strahlungswärme
Die Anforderungen an eine moderne, wirkungsvolle Heizungsanlage sind hoch: Sie soll Wärme erzeugen und dabei Energie und Ressourcen sparen und darüber hinaus so wenig wie möglich schädliche Emissionen abgeben. Außerdem soll sie zu einem gesunden Wohnklima beitragen, das auch für Allergiker unbedenklich ist.
Um letzteres zu erreichen, sind verschiedene Faktoren erforderlich, wie zum Beispiel nicht zu hohe oder zu niedrige Raumtemperaturen, staubfreie Luft und keine Zugentwicklung. Optimal ist die Erzeugung möglichst natürlicher Wärme, wie sie von der Sonne produziert wird. Strahlungswärme kommt diesem Optimalzustand am nächsten.
Vom Menschen wird diese Form der Wärme als besonders angenehm empfunden und von Wissenschaftlern als physiologisch günstig bewertet. Durch sie wird die Raumluft nicht verwirbelt wie bei konventionellen Heizkörpern, die noch dazu durch Erwärmung der Luft die Schleimhäute austrocknen. Strahlungswärme dagegen schafft ein gesundes Raumklima, ohne Staub und mit gleichmäßigen klimatischen Bedingungen.
Die Wärmestrahlung erzielt besonders günstige Wärmeleistungen. Die Strahlungsheizung funktioniert auf Grundlage einer erwärmten Fläche, denn Strahlung erwärmt keine Luft, sondern nur massive Stoffe, deren warme Oberflächen dann auch Energie an die Innenraumluft abgeben. Beispiele dafür sind Wandheizungen, Fussbodenheizungen und natürliche alle anderen Flächenheizungen.
Bei der Verwendung von Flächenheizungen ist die Wandtemperatur deshalb gegenüber der Raumlufttemperatur höher, so wird unter anderem auch der Schimmelpilzbildung in Gebäuden vorgebeugt. Doch auch der Energiespareffekt darf nicht außer Acht gelassen werden. Mithilfe der Strahlungsheizung kann Energie gegenüber konventionellen Heizungen gespart werden.