Kamine und Heizkamine bieten Romantik und effizientes Heizen
Gemütliche Stunden vor dem eigenen Kamin verbringen – wer träumt nicht davon? Die beruhigende Wirkung, die von dem flackernden Feuer und der angenehmen Wärme eines Kamins ausgeht, wird schon seit Jahrhunderten von den Menschen geschätzt. Ein Kamin bietet einen nicht unbeträchtlichen Erholungseffekt, darum beziehen immer mehr Eigenheimbauer auch den Bau eines Kamins in ihre Hausplanung mit ein.
Kamine und Kaminöfen lassen sich natürlich auch nachträglich in vorhandene Gebäude einbauen, soweit die baulichen Voraussetzungen, unter anderem das Vorhandensein eines Schornsteins, dies zulassen. Früher waren offene Kamine gebräuchlich. Bedingt durch den Funkenflug, verursacht durch ungeeignetes Feuerholz, und die daraus resultierende Brandgefahr sowie die mitunter lästige Rauchentwicklung sind offene Kaminformen nicht mehr so gefragt.
Bei modernen Kaminen ist der Feuerraum von einer feuerfesten Glasscheibe begrenzt, sodass nicht eine ständige Anwesenheit während des Kaminbetriebs erforderlich ist. Die Umrüstung von offene Kamine mit einem Heizeinsatz ist nicht nur aus Sicherheitsaspekten sinnvoll, sondern sorgt auch für eine effizentere Verbrennung des Holzes.
Vor allem in der Übergangszeit wie den Frühlings- und Herbstmonaten ersetzt ein gut funktionierender Kamin oftmals die Heizungsanlage. In der Regel wird durch einen Kamin jedoch meist lediglich ein Raum der Wohnung beheizt.
Kamine werden überwiegend mit Holz beheizt, das derzeit relativ preiswert in der Anschaffung ist. Mit den brennenden Holzscheiten wird der Kamin auch zum Blickfang und damit zum wohnungsgestalterischen Element. Als Dekorationsobjekt besteht er häufig aus elegant wirkenden Naturstoffen wie Marmor oder Granit.