Aloe Vera ist als eine altbewährte Heilpflanze bekannt
Das kaktusähnliche Gewächs wird seit hunderten von Jahren wegen seiner Heilwirkung geschätzt. Aus diesem Grund wird die Pflanze auch vielfach als "Erste-Hilfe-Pflanze" oder gar überschwänglich als "Pflanze der Unsterblichkeit" bezeichnet. Unumstritten ist auf jeden Fall der wundheilende sowie antibakterielle Effekt, der von ihr ausgeht. Als Naturprodukt ist Aloe Vera sehr verträglich, aber nur den Wenigsten ist bekannt, dass die Pflanze auch als Nahrungsmittel Verwendung findet.
Die Auswirkungen ihres Saftes oder Gels gerade auf die menschliche Haut sollen ausgesprochen positiv sein. So wurde sie in der Vergangenheit als Mittel gegen Verbrennungen, kleinere Wunden sowie Hautunreinheiten verwendet. Heute erlebt Aloe Vera in der modernen Kosmetik ein Revival. Es gibt zahllose Produkte, zu deren Bestandteilen auch diese Wüstenlilie zählt.
Hauptmerkmal der Aloe-Pflanze ist ihr hoher Flüssigkeitsgehalt in den Blättern von fünfundneunzig Prozent. Vor allem die Blätter sind ein unerschöpfliches Reservoir an Wirkstoffen wie beispielsweise Vitaminen, Salzen und Enzymen. Das in den Blättern enthaltene Gel dient deshalb auch als Entschlackungsmittel. Sowohl die Blattrinde als auch das Blattgrün enthalten wirkungsvolle Arzneistoffe. Das körpereigene Immunsystem profitiert von diesen Stoffen bei Einnahme der entsprechenden Aloe Vera Produkte, es wird gestärkt und das allgemeine Wohlbefinden gesteigert.
Zur äußerlichen Anwendung werden im Handel zahlreiche Cremes angeboten, deren die Haut belebende Wirkung von vielen bestätigt wird. Aber auch Cremebäder, Duschgels und Körperlotionen enthalten dem aktuellen Trend folgend häufig Aloe Vera. Die Pflanze kann also überaus vielseitig eingesetzt werden und findet ihren Platz ebenso in der Hausapotheke wie im Bereich der Naturkosmetik.