Kosmetik » Propolis
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Bienen sind die Lieferanten hochwertiger Naturprodukte wie Honig, Pollen oder Bienenwachs. Allgemein weniger bekannt ist ein weiterer Stoff, den uns die fleißigen Hautflügler liefern, nämlich das Propolis. Propolis wird auch als Bienenharz bezeichnet und besteht zum größten Teil aus der harzigen Substanz einheimischer Bäume wie Birken, Buchen oder Fichten.
Den Bienen dient es als Baumaterial zum Abdichten von Öffnungen und Spalten am Bienenstock. Das Eindringen von Keimen, zum Beispiel von Bakterien oder Pilzen, in den Stock wird mit seiner Hilfe verhindert, darum gilt Propolis als natürliches Antibiotikum, das vor allem in der Naturheilkunde zunehmend an Bedeutung gewinnt. Aus dem Bienenharz werden unter anderem Salben für die äußere Anwendung bei Wunden hergestellt. So sind entzündungshemmende Salben und Mundwässer auf Propolis-Basis häufig im Gebrauch.
Doch auch die natürliche Kosmetik hat Propolis für sich entdeckt. Propoliscreme wird beispielsweise bei Akne eingesetzt. Daneben findet das Bienenharz Verwendung in der Haarpflege, unter anderem beim Behandeln spröder Haarspitzen. Die Nutzungsmöglichkeiten von Propolis sind wegen der zahlreichen in ihm enthaltenen Wirkstoffe im Bereich der Alternativmedizin und der Bienenkosmetik ausgesprochen vielfältig.
Propolis ist reich an Elementen wie Zink, Eisen, Magnesium oder Kupfer und enthält mehrere Vitamine und Flavonoide. In Imkereien wird der Stoff direkt am Bienenstock gewonnen, dazu bedienen sich Imker häufig eines speziellen Kunststoffgitters, dessen Öffnungen von den Bienen mit Propolis verkittet werden.
Synonyme Begriffe: Bienen, Biokosmetik
Thematisch verbundene Begriffe: Propoliscreme, Bienenpropolis, natürliche Kosmetik, Imkereien, Honig, Naturhonig, Bienenharz, Antibiotikum, Naturheilkunde, natürliche Kosmetik, Haarpflege, Bienenkosmetik, Imkereien, Imker



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