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Holz als ältester Brennstoff der Welt ist derzeit wieder sehr gefragt. Der Energieträger findet Verwendung in Holzheizungen, Holzöfen, aber auch in Kaminen. Bei entsprechender Lagermöglichkeit lassen sich mithilfe eines Holzspalters auch große Mengen an Brennholz für den Eigenbedarf selbst machen.
Im Umgang mit Brennholz als Heizquelle sind jedoch bestimmte Regeln zu beachten. Um die Umwelt nicht unnötig zu belasten, sollte stets nur naturbelassenes und luftgetrocknetes Holz mit einer Restfeuchte von maximal zwanzig Prozent zum Einsatz kommen. Wer Brennholz selbst gewinnen möchte, sollte in den Wintermonaten von Dezember bis Februar Holz schlagen, dieses sofort spalten und lagern, um das Austrocknen des Holzes zu fördern.
Die Lagerung des Brennholzes erfolgt luftig und geschützt vor Witterungseinflüssen, insbesondere vor Feuchtigkeit. Wind und Luft sind unerlässlich für den Trockenvorgang, weshalb eine Kellertrocknung frisch geschlagenen Holzes zu vermeiden ist, denn dadurch kann es leicht zur Schimmelbildung kommen. Oft genügt ein Vordach, unter dem das Holz gestapelt wird. Der altbewährte Kreuzstapel ermöglicht eine schnelle Austrocknung. Bei optimaler Lagerung ist das Holz nach circa zwei Jahren zum Verbrennen geeignet.
Da Holz nur bei geringer Restfeuchte schadstoffarm verbrennt, kann bei Unklarheit über den Restfeuchtegehalt ein Brennholz-Feuchtemessgerät Aufschluss geben. Beim Schneiden auf Länge und beim Spalten ist die Größe der Heizungsanlage zu berücksichtigen. Die Holzscheite sollten, um einen unnötigen Arbeitsaufwand zu vermeiden, gleich auf passende Größe geschnitten bzw. gespalten werden.
Synonyme Begriffe: Kaminholz, Brennholz
Thematisch verbundene Begriffe: Holzheizung, Holzofen, Holzhandel, Holzspalter, Holzbriketts, Brennstoffe, Holzspalter, Kamin, Kaminofen
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