Die deutschen Verbraucher müssen sich infolge der Energiewende auf einen massiven Anstieg der Strompreise einstellen. Während die energieintensive Wirtschaft schon jetzt großzügige Ausnahmeregelungen genießt, werden die Verbraucher richtig zur Kasse gebeten. Viele Bürger stellen sich deshalb die Frage, wie sie ihre Energiekosten noch senken können.

Ein Anbieterwechsel gehört sicher zu den effektiven Maßnahmen, auf lange Sicht birgt die Anschaffung energiesparender Haushaltsgeräte aber das größere Einsparpotential. Die Wissenschaftler des Öko-Instituts haben jetzt in Zusammenarbeit mit dem Elektronikhändler Saturn, die energieeffizientesten Geräte aus allen Haushaltsbereichen ermittelt und in einer Bestenliste zusammengefasst. Die Charts der effizientesten „Strom-Sparer“, sollen die Verbraucher bei der Kaufentscheidung unterstützen. Zu den getesteten Produkten gehören Waschmaschinen, Kühl- und Gefrierkombinationen, Wäschetrockner, Fernseher, Spülmaschinen und Kaffeemaschinen.

Energieeffizienz bei ElektrogerätenDie Top-Geräte jeder Kategorie erhalten eine entsprechende Auszeichnung und sind beim Einkauf im Handel sofort als energiesparende Geräte zu erkennen. Selbstverständlich ist Energieeffizienz nicht das einzige wichtige Kriterium beim Kauf eines neuen Kühlschrank oder einer neuen Waschmaschine. Wenn man aber zwischen mehreren gleichwertigen Produkten steht, kann der Energieverbrauch schon mal den Ausschlag geben. Es lohnt sich, für ein energiesparendes Gerät ein paar Euro mehr auszugeben, auf lange Sicht macht sich das bezahlt. Die meisten Verbraucher unterschätzen noch immer den Energieverbrauch ihrer E-Geräte, Kühl- oder Gefrierkombinationen laufen aber beispielsweise rund um die Uhr. Ein minimal geringer Energieverbrauch pro Stunde, kann sich über die Jahre zu einem großen Einsparbetrag summieren.

Insbesondere die alten Kühl- und Gefriergeräte sind absolute Energiefresser, sie sollten besser heute als morgen aus den Haushalten verschwinden. Eventuell wird es bald Gutscheine für den Kauf energiesparender Elektrogeräte geben, im Umweltministerium soll es bereits entsprechende Pläne geben.

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